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| Parent Brand: |
Die Familienmarke vereint alle Produkte einer Produktgruppe oder Produktlinie unter einem einheitlichen Markennamen. Die einzelnen Marken partizipieren an einem produktgruppenspezifischen Markenimage und einem übergeordneten Nutzenversprechen. Ein typisches Beispiel für eine Familienmarkenstrategie liefert die Nivea-Linie von Beiersdorf oder die Milka-Linie von Kraft Jacobs Suchard. Die Familienmarken-Strategie bietet somit die Möglichkeit die Vorteile der Einzelmarkenstrategie [produktspezifische Profilierung] sowie die ökonomischen Vorzüge der Dachmarkenstrategie zu nutzen, ohne deren jeweilige Nachteile in Kauf nehmen zu müssen. |
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| Peer Group: |
Gruppe, der ein Individuum gerne angehören möchte, der es aber aufgrund von Distanz nicht zugehören kann. |
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Penetrations- Preisstrategie: |
Wettbewerberorientierte Niedrigpreispolitik bei der Einführung neuer Marken in den Markt, deren Ziel darin besteht, rasch ein großes Kundenpotenzial zu erschließen, "economies of scale" [Skalen- / Größeneffekte] zu nutzen sowie potenzielle Konkurrenten abzuschrecken. |
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| Phonetik: |
Teilgebiet der Sprachwissenschaft, das sich mit der Laut- [Klang eines Markennamens] und der Stimmbildungslehre beschäftigt. |
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| Point of Decision: |
Bezeichnet jenen Ort, an dem die Kaufentscheidung getroffen wird. [Vgl. alternativ: Point of Sale] |
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| Point of Sale: |
Bezeichnet jene Ort, an dem der physische Kaufvorgang ausgeführt wird. [Vgl. alternativ: Point of Decision] |
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| Positionierung: |
Die Positionierung legt als Teil der Markenidentität fest, welche Rolle ein Produkt im Markt einnimmt. Die Positionierungseigenschaften werden aktiv im Rahmen der integrierten Kommunikation und des Marketing-Mix kommuniziert und zielen mehr auf die subjektive Wahrnehmung der Konsumenten ab, als auf die eigentlichen Produkteigenschaften. Ziel ist die Gewinnung eines eigenständigen und unverwechselbaren Profils und Position in den Köpfen der Konsumenten. |
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| Power Branding: |
Power Branding ist eine Strategie, bei der jedes einzelne Produkt des Produktportfolios eines Unternehmens seinen eigenen Markennamen trägt und unabhängig von den übrigen funktioniert. Eine Power Brand wird nicht von dem Unternehmensnamen oder anderen Produktnamen mitgetragen. Power Branding ist aber eine Ressourcen-intensive Strategie, da jede Marke kommerziell vermarktet und rechtlich geschützt werden muss. |
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| Prägnanz: |
Die Prägnanz [kurzgefasster, konzentrierter Stil mit treffsicherem Ausdruck] eines Markenzeichens zielt mittels des Einsatzes regelmässiger, geschlossener Formen mit einheitlich, kontrastreich dargestellten Flächen auf einen höheren Wiedererkennungswert ab. |
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| Preisführerschaft: |
Leitfunktion eines oder mehrerer Unternehmen bei der Festlegung des Marktpreises. Man unterscheidet zwischen einer dominierenden Preisführerschaft, die auf Marktmacht beruht, und einer barometrischen Preisführerschaft, die gewissermaßen reihum wahrgenommen wird und auf das Bestreben der zumeist gleich starken Konkurrenten zurückgeht, keinen ruinösen Preiswettbewerb aufkommen zu lassen. |
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Premium- Handelsmarke: |
Bezeichnet einen Typ der Handelsmarkenstrategie. Vergleichbar mit der Premiummarke oder der Luxusmarke bei Herstellermarken handelt es sich um eine Handelsmarke, die in ihrer Qualität höherwertig als gewöhnliche Handelsmarken ist. Diese Qualitätsvorteile erlauben es auch, Premium-Handelsmarken auf einem, mit führenden Herstellermarken vergleichbaren Preisniveau anzusiedeln. |
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| Premiummarke: |
Bezeichnet einen Markentyp der Herstellermarkenstrategie. Im oberen Preis- bzw. Qualitätsbereich angesiedelte Marke des Massenbedarfs, die aufgrund der Produktqualität und des Images vor allem erlebnisorientierte Markenkäufer ansprechen soll. |
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| Presenter: |
Eine der Zielgruppe bekannte Berühmtheit, die in der Kommunikation für die Marke auftritt, diese empfiehlt und für deren Qualität bürgt. Persönlichkeiten des öffentlichen Interesses, die für eine Marke einstehen werden auch "Testimonial", "Endorsee", oder "Spokesperson" genannt. |
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| Pretest: |
Bei einem Pre- oder Voraustest wird vor dem eigentlichen Einsatz einer Werbekampagne die Erinnerungswirkung getestet. Dabei wird die Einstellung und die Kenntnisse der Zielgruppe untersucht und verglichen. |
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| Processed-Set: |
Das Processed-Set setzt sich aus der Gesamtheit aller Marken zusammen, denen sich der Konsument zum einen [a] bewusst ist [Vgl. Awareness-Set] und mit denen er [b] konkrete Inhalte verbinden kann. Marken, mit denen kein Inhalt in Verbindung gebracht werden kann landen im Foggy-Set. |
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| Product Placement: |
Gegen Entgelt wird Marken [z.B. dem BMW Z3] eine Platzierung in elektronischen [James Bond Film] und/oder Printmedien gewährt. Hierbei müssen werbliche Aussagen unterlassen werden. Die Marke besticht lediglich durch ihren Auftritt. |
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Produkt Lebenszyklus: |
Marktreaktionsmodell, in dem als abhängige Variable unternehmerische Erfolgsgrößen wie Absatz, Umsatz, Deckungsbeitrag oder Gewinn auftreten, als unabhängige dagegen allein die Zeit fungiert. Der Produkt-Lebenszyklus zerfällt in die Phasen Markteinführung, Wachstum, Reife, Sättigung und Degeneration. |
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| Produktgruppenmarke: |
Vgl. Familienmarke |
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Produktlinien- erweiterung: |
Bei der Produktlinienerweiterung handelt es sich um eine Form der Markendehnung, bei der eine vorhandene Marke in der bisherigen Produktkategorie genutzt und an spezifische Bedürfnisse einzelner Kundensegmente angepasst wird. Ziel ist eine möglichst vollständige Marktabdeckung. Ein Beispiel dafür ist die Line Extension der Zigarettenmarke Marlboro in Marlboro Lights, Marlboro Medium und Marlboro 100. Wie auch bei der flankierenden Marke besteht die Gefahr der Kannibalisierung der Stamm-Marke. |
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| Produktmarke: |
Die Einzelmarke [=Monomarke, Produktmarke] tritt nach dem Prinzip „eine Marke = ein Produkt = ein Produktversprechen“ auf dem Markt auf. Jedes einzelne Produkt eines Anbieters besitzt dabei einen eigenen Markennamen, wobei der Anbieter selbst im Hintergrund bleibt und dem Konsumenten oftmals nicht bekannt ist [z.B. Procter&Gamble, Henkel oder Unilever]. Die Einzelmarkenstrategie verfolgt in konsequentester Form die Präferenzstrategie, indem sie jeder einzelnen Marke eine unverwechselbare Markenidentität und Markenpersönlichkeit verleiht, um mit entsprechend klarer Positionierung und Konzentration auf eine spezifische Zielgruppe Preisprämien zu realisieren. [Vgl. alternativ: Markenfamilie, Dachmarke] |
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| Programm-Marke: |
Vgl. Dachmarke |
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| Promotion: |
Instrument der Kommunikationspolitik die auf den unmittelbaren Verkauf abzielt. Promotionasaktivitäten für eine Marke können an den Konsumenten [durch z.B. Produktprobe, Zugabe, Couponing, Preisausschreiben, etc.] oder an eine Handelsstufe [durch z.B. Preisnachlässe, kooperative Werbung, Unterstützung am Point of Sale, etc.] gereichtet sein. |
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| Public Relations: |
Public Relations bezeichnet das bewusste und dauerhafte Bemühen, ein gegenseitiges Verständnis und Vertrauen zwischen der Marke und ihren Anspruchsgruppen in der Öffentlichkeit aufzubauen. Durch Beziehungen zur Presse, Produkt-Publicity, Integrierter Unternehmenskommunikation, Kontakten zu Interessensvertretungen, u.ä. wird versucht die Beziehung zur breiten Öffentlichkeit oder zu Teilbereichen der Öffentlichkeit bewusst positiv zu beeinflussen. |
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| Pull-Strategie: |
Stimulierung der Nachfrage durch die Fokusierung auf den Endabnehmer. Enstehen eines sogenannten Nachfragesogs. [Vgl. alternativ: Push-Strategie] |
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| Push-Strategie: |
Stimulierung der Nachfrage durch die Fokusierung auf die Absatzkanäle. [Vgl. alternativ: Pull-Stratgie] |
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