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Google zum vierten Mal Sieger im Markenwert-Ranking |
14.5.2010 Die fünfte Auflage des jährlichen Markenrankings BrandZ Top 100 von Millward Brown führt wieder die Marke google an der Spitze. Die 100 wertvollsten Marken werden auf Basis öffentlicher Finanzkennzahlen und Verbraucherbefragungen eruiert. Red Bull verliert zwar vier Ränge, bleibt aber als 82. als einzige österreichische Marke in der Listung. |
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Die Suche nach Platz Eins
Der Internetkonzern Google liegt nun bereits das vierte Mal in Folge an der Spitzenposition und baut in diesem Jahr seine Position aus: Immerhin hat sich der Markenwert um 14 Prozent auf die Summe von 114,3 Mrd. Dollar gesteigert. Der Abstand auf die Verfolger, ebenfalls Marken aus dem Technologie-Sektor, hat sich weiter vergrößert und beträgt mittlerweile rund 28 Milliarden US- Dollar. Der Erfolg von Google basiert neben dem Suchdienst im Internet sowohl auf der hervorragenden Markenbekanntheit sowie populären Dienstleistungen wie etwa dem kostenlosen E- Mail- Dienst Gmail. Auch Innovationen wie Android, Googles unlängst erschienenes Betriebssystem für mobile Geräte, haben einen wesentlichen Beitrag zur Wertsteigerung der Marke geleistet.
Starke Technologie-Marken
Im Gegensatz zu manchen anderen Marken, haben die meisten Technologiemarken die Wirtschaftskrise recht gut überstanden. Ein Grund dürfte in der Verankerung der Marke sowohl im Geschäfts- als auch im Privatleben vieler Menschen liegen. Mit IBM und Apple weisen zwei Technologiemarken auch das stärkste absolute Wachstum unter den Top 100 auf. Bei beiden Marken steht eine Wertsteigerung von jeweils rund 20 Milliarden Dollar zu Buche. Prozentuell betrachtet sind ebenfalls zwei Technologiemarken am stärksten gewachsen: Samsung (Rang 68) kann sich über eine Steigerung von 80 Prozent freuen, was auf die hervorstechende Markenstärke zurückführen ist. Die chinesische Suchmaschinen-Marke Baidu (Rang 75) verzeichnet die phänomenale Steigerung von 62 Prozent und profitiert von der Populationsstärke in China und dem steigenden Internet-Konsum im Land.
Die Marke Microsoft muss eine Reihung von Platz Zwei im Jahr 2009 auf nun Platz Vier hinnehmen, der Markenwert stagniert und liegt bei 76,4 Mrd. Dollar. Social Media-Marken sind zwar im Kommen, aber unter die Top 100 hat es nicht einmal Facebook geschafft. In der Sonderwertung der Technologiemarken belegt das soziale Netzwerk als Neueinsteiger mit einem Markenwert von 5,5 Mrd. US- Dollar den 20. Platz. Bei den gelisteten Mobilfunkunternehmen ist der Gesamtwert im Vergleich zum Vorjahr um ein Prozent gefallen. Trotz des leichten Rückgangs der ganzen Branche konnten einige Unternehmen wie der US-Mobilfunkanbieter Verizon Wireless (plus 39 Prozent), at&t (plus 18 Prozent) und T-Mobile (plus 20 Prozent) stark zulegen.
Schwellenländer im Aufwärtstrend
Der Großteil der Top 100 Marken hat ihre Wurzeln in Industrienationen, doch die Marken aus den Schwellenländern holen auf. Während die BRIC-Staaten und Mexiko noch 2006 mit nur einer Marke im Ranking vertreten waren, sind es in diesem Jahr schon 13. China stellt immerhin sieben der Top 100-Marken. Mit der Bank-Marke ICICI stellt auch Indien erstmals eine Marke unter den Top 100 und das gleich auf Rang 45. Zu verdanken hat das Finanzinstitut dies ihrem visionären CEO Kundapur Vaman Kamath, der ICICI in kurzer Zeit zur größten indischen Bank für Privatkunden machte. „Hinter vielen wertvollen Marken agieren visionäre Köpfe und sichern den Erfolg. CEOs mit Visionen, wie beispielsweise Steve Jobs bei Apple oder Howard Schultz bei Starbucks, sind ein zentraler Erfolgsindikator für starke Marken weil sie auch in punkto Markenführung eine wichtige Rolle spielen. Auch den Bereich Social Media haben wir als Erfolgsfaktor für eine außergewöhnliche Markenentwicklung identifiziert. Vielen der wertvollsten Marken gelingt es, sich smart und erfolgreich in sozialen Netzwerken zu positionieren“, so Dr. Bernd Büchner, Geschäftsführer von Millward Brown, in einem Interview
Deutsche Marken müssen Rückschläge hinnehmen
Analysiert man das Ranking in Hinblick auf Marken aus Deutschland, sieht das Bild nicht erfreulich aus: Nur die Marke Telekom Deutschland (vormals T-Mobile) konnte sich um acht Plätze verbessern und auf Rang 55 vorrücken. BMW musste seinen Spitzenplatz unter den deutschen Marken mit SAP (Platz 21) tauschen und rangiert nun auf Platz 25, Nivea und DHL sind im diesjährigen Ranking nicht vertreten. Als einzige österreichische Marke im Ranking ist Red Bull auf Platz 82 gereiht. Der Wert der Energydrink-Marke stieg heuer um 9 Prozent auf 8,92 Mrd. Dollar.
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| Quelle: Millward Brown |
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