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Whirlpool erwirbt die Marke Privileg von Otto |
26.3.2010 Die Hamburger Otto-Gruppe verkauft die vom insolventen Versandhändler Quelle übernommene Marke Privileg an den amerikanischen Haushaltsgerätehersteller Whirlpool und sichert sich exklusive Vertriebsrechte. |
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Vor wenigen Monaten hatte die OTTO-Gruppe die Markenrechte an Privileg aus der Insolvenzmasse des insolventen Konkurrenten Quelle mit übernommen. Die Marke galt bei Quelle als Aushängeschild und war eine der führenden Marken im Segment der so genannten weißen Ware. Der neue Eigentümer begab sich auf die Suche nach einem möglichen Käufer der Marke und ist mit Whirlpool nun einig geworden. Der US-Haushaltsgeräte-Hersteller hat die Markenrechte erworben. In Deutschland gehört bereits die Gerätemarke Bauknecht zu Whirlpool. Die Zustimmung der Wettbewerbsbehörde steht noch aus.
Exklusive Vertriebsschiene gesichert
Die Otto-Versandhandelsgruppe in Hamburg teilte zudem mit, eine strategische Partnerschaft mit Whirlpool eingegangen zu sein. Denn man hat sich die alleinigen Rechte für den Vertrieb der Privileg-Geräte in Deutschland, Österreich und weiteren Ländern gesichert. In Deutschland und Österreich geschieht dies exklusiv über die jeweiligen Vertriebsschienen der Otto Group, etwa über die Kataloge und Internetangebote von Otto, Baur, Schwab und Universal.
Stabiler Markt, bekannte Marke
Die Whirlpool Corp mit Sitz im Benton Harbor im Bundesstaat Michigan zählt eigenen Angaben zufolge zu den größten Haushaltsgeräte-Herstellern weltweit. Das Unternehmen beschäftigt rund 67.000 Mitarbeiter, 2009 lag der Umsatz der Whirlpool Corporation bei fast 13 Milliarden Euro. Neben der Markenstärke dürfte auch die Marktentwicklung für das amerikanische Unternehmen von Interesse gewesen sein. Zeitweise soll der Marktanteil der Marke Privileg in Deutschland bei bis zu 30 Prozent gelegen sein. Und Deutschland ist nach Angaben des Zentralverbands Elektrotechnik und Elektronikindustrie (ZVEI) immerhin der wert- und mengenmäßig größte Hausgerätemarkt in Westeuropa. Im Jahr 2009 wurden immerhin mit 6,8 Milliarden Euro drei Prozent mehr als im Vorjahr ausgegeben, der Markt ist also sehr stabil.
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| Quelle: APA, Welt online |
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