Brand News: Markenstreit im österreichischen Luftraum  
 
 
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Markenstreit im österreichischen Luftraum Markenstreit im österreichischen Luftraum
5.2.2010
Der kurz vor dem Marktstart stehende Neuling MAP tritt nun doch nicht unter der Marke „Austriair“ gegen Marktführer „Austrian“ an, sondern schwenkt vor einem drohenden Markenrechtsstreit auf die Marke „mapjet“ um.
 
Für Turbolenzen sorgte der Start der privaten Fluggesellschaft MAP Holding GmbH schon vor Aufnahme des Flugbetriebes. In einem öffentlich ausgetragenen Streit, um ein der Wort-Bildmarke Austrian ähnlichem Logo der Marke „Austriair,“ machte das in den Markt eintretende Unternehmen nun einen Rückzieher. Die Flugangebote werden ab voraussichtlich März unter der Marke „mapjet“ angeboten.

Offensichtliche Angleichung des Logos

"Diese Wort-Bild-Marke geht nicht", formulierte es der Austrian Airlines Vorstand Peter Malanik knapp und machte seinen Standpunkt klar. Zu ähnlich sei der Markenauftritt des neuen Mitbewerbers dem eigenen Markenzeichen und es würde sich dabei eindeutig um eine Markenrechtsverletzung handeln. Falls MAP nicht einlenken würde, drohte Austrian Airlines mit einer Unterlassungsklage und Einstweiliger Verfügung.

Doch den Austrian Airlines war auch an den Fluggenehmigungen gelegen. Denn die Streckenrechte und Lizenzen wurden für MAP ausgestellt und eben nicht für eine Marke oder ein Unternehmen namens Austriair. Die neue Fluglinie ist an den Verbindungen nach Stuttgart, München und vor allem Frankfurt interessiert und möchte hier ein attraktives Angebot aufbauen. Der Hauptfokus für den Start liegt auf der Route Wien-Frankfurt, da die Austrian Airlines im Zuge der Übernahme durch die Lufthansa diese aufgeben musste.

Statt Austriair kommt nun die Marke mapjet

Am letztmöglichen Tag der Frist gab MAP nun die Marken-Änderung bekannt. Nicht ohne weitere Häme gegen den großen Konkurrenten: "Die MAP Fluggesellschaft teilt mit, dass sie, da das Thema der AUA offensichtlich sehr weh tut und um sie nicht zusätzlich zu belasten, das Logo abändert", erklärte MAP-Chef Peter Fiers in einer Medienmitteilung. Mit der Änderung des Markenauftritts hätte seine Gesellschaft in dieser frühen Phase keine Probleme, meinte Fiers weiter.

Er verwies auch darauf, dass keine Firma namens Austrair gegründet werden würde. Ursprünglich sei zwar eine Firmengründung dieses Namens für die "Linie" beantragt worden, doch die Firma für den neuen Linienbetrieb wird sich jetzt des Gruppennamens MAP bedienen. Das Unternehmen konzentriert sich nun auf die Vorbereitungen zur Aufnahme des Flugbetriebs ab Ende März und die Buchungsmöglichkeiten ab 19. Februar.

 
Quelle: APA; austrianwings.info
 
 
 
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