| Rudolf Sallinger war einer der Väter der österreichischen Sozialpartnerschaft und über Jahrzehnte ein Kämpfer für sozialen Frieden und Wohlstand in Österreich. In 25 Jahren unermüdlicher Arbeit als Präsident der Bundeswirtschaftkammer legte er mit dem Aufbau einer weltumspannenden Außenhandelsorganisation den Grundstein für den Erfolg Österreichs als Exportland.
Wichtigstes Anliegen Rudolf Sallingers war die Stärkung des Mittelstandes. Er setzte sich besonders für die Förderung kleiner und mittlerer Betriebe ein, die der Motor der wirtschaftlichen Entwicklung Österreichs waren und heute noch sind. In der Förderung der universitären Forschung und des wissenschaftlichen Nachwuchses sah er einen zentralen Erfolgsfaktor nachhaltiger Standortpolitik, dessen Bedeutung er durch die Einrichtung des Rudolf Sallinger Fonds 1979 deutlich unterstrich.
In den 25 Jahren seines Bestehens hat der Rudolf Sallinger Fonds über 400 junge Akademikerinnen und Akademiker für ihre herausragenden wissenschaftlichen Arbeiten ausgezeichnet. Dadurch unterstützt der Rudolf Sallinger Fonds sowohl den wissenschaftlichen Nachwuchs als auch die mittelständische Wirtschaft, die von den
Ergebnissen universitärer Forschung profitiert.
Am 03.
Februar
2006 reiht sich Frau Mag. Karin Stromer von marketmind Markt- und Markenforschung in die Reihe der Preisträger ein. Ausgezeichnet wird ihre - in enger Zusammenarbeit mit Dr. Andreas Strebinger, national wie international vielfach ausgezeichneter wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Abteilung Werbewissenschaft und Marktforschung der Wirtschaftsuniversität Wien - Arbeit „Vielfalt zieht an! Positive Imageeffekte einer breiten Produktpalette am Beispiel der Marke Knorr“ im Beisein des Vorsitzenden des Sallinger-Fonds-Kuratoriums, Bundeskanzler Wolfgang Schüssel.

In ihrer Studie zeigt Mag. Stromer, entgegen der Annahme einiger Extensionsmodelle die denFaktor Fit in den Mittelpunkt der Betrachtungen stellen, dass die Vorlage einer vielfältigen Produktpalette die Gesamteinstellung gegenüber einer Marke verbessern kann.
Die für die Quotierungsmerkmale Alter und Bildung für Ostösterreich repräsentative Studie beweist, dass sich bei Personen, die in den Produktkategorien „Suppen“ und „Fertiggerichte“ die Marke Knorr zu ihren Lieblingsmarken zählen, die Konfrontation mit der breiten – auch Desserts umfassenden – Produktpalette, die Gesamteinstellung gegenüber der Marke Knorr verbessert. Darüber hinaus verbreitert die Vorlage einer sehr vielfältigen Produktpalette im Vergleich zu einer Produktpalette mit überwiegend „klassischen“ Knorr-Produkten tendenziell die Chancen der Marke Knorr, in weitere Produktkategorien vorzustoßen.
Somit bestätigen die Ergebnisse der Studie die Strategie von Knorr und weniger die bisherige akademische Meinung. Denn gerade untypische neue Produkte [mit geringem Fit] erhöhen die Attraktivität der Marke nicht nur für die eigenen Stammkunden, sondern speziell auch für die Fremdkunden und steigern darüber hinaus die Chancen zukünftiger Extensionen der Marke Knorr in rasch wachsende Produktbereiche. Denn zumindest im Fall Knorr kann, wie die Studie zeigt, gelten: “Vielfalt zieht an!“
Über marketmind:
marketmind - Markt- und Markenforschung, mit Sitz in Wien, bietet in seinen beiden Kompetenzzentren 'Branding' und 'Consumer Care' datengestützte Beratung auf höchstem Niveau. Österreichische und internationale Top-Unternehmen wie Telekom Austria, UPC Broadband N.V, Hutchison, Saeco International, Generali, Allianz, Erste Bank, Head, Novartis oder Burger King vertrauen auf die Expertise von marketmind.
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